Tierparks erhalten und Versorgung der Tiere sicherstellen

Projekt-Link: vrsh.für-unsere-region.de/379

32.243,00 €

294 Spenden

Spendenphase Tierparks erhalten und Versorgung der Tiere sicherstellen Tiere & Tierschutz

Tierparks erhalten und Versorgung der Tiere sicherstellen 1

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Kurzbeschreibung

Die Tierparks in Schleswig-Holstein mussten wegen der Corona-Krise schließen – nun fehlen ihnen die Einnahmen. Helfen Sie mit Ihrer Spende dabei, die Tierparks zu erhalten und die Versorgung der Tiere sicherzustellen.

Jetzt spenden

Es stehen verschiedene Spendenempfänger zur Auswahl

  • Zoo-Park Arche Noah
  • Tierpark Gettorf
  • Tierpark Neumünster
  • Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording
  • Vogelpark Niendorf
  • Arche Warder

Worum geht es bei unserem Projekt?

Die Corona-Krise betrifft die Tierparks in besonderer Weise: Die Kosten für die Verpflegung der Tiere laufen weiter, Kurzarbeit ist nur eingeschränkt möglich, da die Tiere versorgt werden müssen. Gleichzeitig sind die Einnahmen wegen der Schließung sämtlicher Einrichtungen auf null gesunken. Ein Dilemma, das die privaten Betreiber schwer trifft. Deshalb können Spenden die Not etwas lindern. Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, den Bestand der Tierparks in Schleswig-Holstein und die Versorgung der Tiere in den Tierparks sicherzustellen. Ihre Spende geht an Tierparks in Schleswig-Holstein bzw. deren Fördervereine, die jetzt um ihre Existenz fürchten.

Wer profitiert von der Umsetzung unseres Projekts?

Die Tierparks in Schleswig-Holstein und die Tiere in den Tierparks, die trotz fehlender Einnahmen weiter versorgt werden müssen.

Warum ist es wichtig, dass unser Projekt unterstützt wird?

Im Herbst und im Winter besuchen nur wenige Menschen die Tierparks in Schleswig-Holstein – die Besuchserlöse aus dem Frühjahr und der Zeit um Ostern sind für die Tierparks deshalb unglaublich wichtig. Doch wegen der Corona-Krise mussten die Tierparks in Schleswig-Holstein für Besucher schließen und laufen derzeit nur noch im Notbetrieb. Wir wollen mit unserem Spendenprojekt die Versorgung der Tiere und den Erhalt der Tierparks sicherstellen.

Über die Tierparks

Arche Warder (Spendenempfänger: Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen e.V.)
Seltene Schweinerassen, Rinder, Pferde, Ziegen – das ist der Tierpark Arche Warder, der von einem Verein betrieben wird. „Aus eigener Kraft“, versichert Pädagogin Stefanie Klingel, „können wir die nächste Zeit nicht überstehen.“ Die rund 1200 „Insassen“ müssten selbstverständlich auch während der Krise tiermedizinisch und pflegerisch versorgt werden.“ Kosten dafür pro Tag sowie für acht Mitarbeiter und zehn Auszubildende: 6500 Euro. Einnahmen: keine.

Tierpark Gettorf (Spendenempfänger: Freunde des Tierparks Gettorf e.V.)
Hier tummeln sich ca. 750 Zebras, Affen, Kamele, Flamingos oder Papageien. Im März 2019, sagt Betreiber Jörg Bumann, seien rund 60.000 Besucher gekommen. Nun herrscht Ebbe in der Kasse: „In diesem März haben wir einen Einnahmeverlust von knapp 90.000 Euro zu verzeichnen." Die täglichen Kosten aber bleiben. 

Tierpark Neumünster (Spendenempfänger: Tierparkvereinigung Neumünster e.V.)
Wer die Homepage aufruft, erkennt sofort das Problem. Der Eisbär kann nicht mehr besucht werden, auf dem Abenteuerspielplatz toben keine Kinder. „Geschlossen“ vermeldete der Tierpark am 15. März, das bleibt auch so bis nach Ostern. Direktorin Verena Kaspari hofft nun auf Spenden oder Patenschaften für ihre rund 700 vierbeinigen Bewohner.

Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording (Spendenempfänger: Förderverein Westküstenpark e. V.)
Mit Wildtierfütterungen und Deutschlands größter Seehund-Anlage wirbt man an der Nordsee. Normalerweise. Die Wildtiere müssen weiter gefüttert werden, aber keine großen und kleinen Besucher dürfen zuschauen. Der Tierpark lebt ausschließlich von Eintrittsgeldern, staatliche Subventionen gibt es nicht. 20 Mitarbeiter machen sich Sorgen, aber sie sorgen weiter für chinesische Felsenhörnchen oder Krokodilschwanzhöckerechsen.

Vogelpark Niendorf (Spendenempfänger: Förderverein Vogelpark Niendorf/Ostsee e.V.)
Rund 1000 gefiederte Freunde leben auf rund 70.000 Quadratmetern in Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Aalbeek. Das „Hamburger Abendblatt“ bezeichnete die von Klaus Langfeldt betriebene Anlage einmal als „natürlichsten Vogelpark Deutschlands“. Der Förderverein ist nicht nur sehr rührig (die Vorstandsmitglieder engagieren sich auch persönlich für die Anlage), sondern auch pfiffig: Sogar Udo Lindenberg konnte einmal bewogen werden, eines seiner Gemälde zu spenden, das dann zugunsten der Vögel versteigert wurde.

Zoo-Park Arche Noah (Spendenempfänger: Förderverein Zoo "Arche Noah")
In diesem Familienbetrieb leben rund 500 Tiere, Löwen, Affen, Kängurus oder auch Jaks. Inhaber Ingo Wilhelm fühlt sich für seine 14 Mitarbeiter verantwortlich: „Wir schicken die Kollegen im Winter nicht zum Arbeitsamt, weil wir auch im Sommer gute Mitarbeiter brauchen.“ Folge: Wegen der geringen Einnahmen im Winter sind die Rücklagen nahezu aufgebraucht.